
Christiaan
Vink
Im März wird’s grün
| Foto © Katrin Probst |
| Listenplatz 4 |
| Beruf IT- und Customer Experience Berater |
| Ortsteil Riedberg |
So bin ich erreichbar
Für ein lebenswertes Kalbach-Riedberg
Ich kandidiere für Bündnis 90/Die Grünen für den Ortsbeirat Kalbach-Riedberg, weil ich hier lebe, meine Kinder hier aufwachsen und mir wichtig ist, wie sich unser Stadtteil
entwickelt. Politik beginnt für mich nicht im Rathaus, sondern im Alltag der Menschen – auf dem Schulweg, im Park, im Verein oder beim Gespräch mit Nachbarinnen und Nachbarn.
Kalbach-Riedberg ist ein Stadtteil mit zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Kalbach ist historisch gewachsen, mit dörflichen Strukturen und einer starken Vereinskultur. Der
Riedberg ist jung, dicht bebaut und geprägt von vielen Familien, Studierenden und Menschen, die neu nach Frankfurt gekommen sind. Diese Unterschiede sind eine Stärke,
bringen aber auch unterschiedliche Bedürfnisse mit sich. Mir ist wichtig, dass beide Ortsteile gleichermaßen gesehen werden und der Stadtteil als Ganzes zusammenwächst.
Ich wohne seit 2011 am Riedberg, bin verheiratet, Vater von zwei Kindern und mit unserem Hund viel im Viertel unterwegs. Beruflich arbeite ich als selbstständiger Projektleiter und
Business-Analyst für Digitalprojekte. Dabei geht es oft darum, komplexe Anforderungen verständlich zu machen, Lösungen zu strukturieren und Projekte so umzusetzen, dass sie am Ende auch funktionieren. Diese Herangehensweise prägt auch mein politisches Engagement: pragmatisch, lösungsorientiert und mit Blick auf das Machbare.
Klimaschutz und Energiewende sind für mich keine abstrakten Ziele. Ich unterstütze sie im Rahmen meiner Möglichkeiten auch privat – mit E-Auto, Wallbox, Wärmepumpe und
Photovoltaikanlagen. Mir ist bewusst, dass nicht jede und jeder diese Schritte gehen kann. Umso wichtiger ist es, dass Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft und Angebote
so gestaltet, dass sie für möglichst viele Menschen nutzbar sind. Dazu gehören aus meiner Sicht eine verlässliche Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, eine zukunftsfähige Energieversorgung und eine Stadtplanung, die auf Klimaanpassung vorbereitet ist.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit soll die Infrastruktur im Stadtteil sein – digital wie analog. Der Glasfaserausbau und eine stabile digitale Anbindung sind heute genauso wichtig wie sichere Schulwege, gute Verkehrsführung und ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr. Gleichzeitig sehe ich großen Verbesserungsbedarf bei der Information und Einbindung der Bevölkerung. Viele Angebote des Ortsbeirats, der Stadt oder von Vereinen sind vorhanden, werden aber zu wenig wahrgenommen. Ich möchte dazu beitragen, diese
Informationen verständlicher, sichtbarer und zugänglicher zu machen.
Besonders am Herzen liegen mir Kinder, Jugendliche und das generationenübergreifende Miteinander. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen, ausprobieren und auch
selbst gestalten können – jenseits von Schule und Konsum. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass ein Stadtteil davon profitiert, wenn Jung und Alt stärker miteinander in Kontakt kommen und sich gegenseitig unterstützen. Solche Projekte entstehen nicht von allein, sie brauchen Räume, Ansprechpersonen und politische Rückendeckung.
Auch Integration ist für mich ein zentrales Thema. Viele Menschen mit internationaler Geschichte leben in Kalbach-Riedberg, kennen aber bestehende Angebote, Anlaufstellen
oder Beteiligungsmöglichkeiten nicht. Hier wünsche ich mir mehr Offenheit, bessere Information und niedrigschwellige Begegnungsformate, die Berührungsängste abbauen und
das Zusammenleben stärken. Meine eigene Biografie – mit niederländischen Wurzeln, späterer Einbürgerung und mehreren Jahren Leben in Japan – hat meinen Blick dafür
geschärft, wie wichtig Zugehörigkeit, Verständigung und gegenseitiger Respekt sind.
Ganz konkret sehe ich im Stadtteil auch Potenzial in der Nutzung vorhandener Räume. Leerstände sollten nicht dauerhaft ungenutzt bleiben, sondern – wo möglich – für
gemeinschaftliche Zwecke geöffnet werden. Ein Ort für Begegnung, Kultur und Austausch kann viel zur Lebensqualität beitragen. Ebenso halte ich es für sinnvoll, öffentliche Räume
weiterzuentwickeln, etwa durch eine Grill- und Aufenthaltshütte im Park südwestlich des Sportplatzes, einen eingezäunten Hundespielplatz oder klare Regeln, die Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt nehmen – dazu gehört für mich auch ein Böllerverbot am Riedberg.
Seit 2024 engagiere ich mich bei Bündnis 90/Die Grünen, weil ich meine Überzeugungen nicht nur diskutieren, sondern konkret einbringen möchte. Im Ortsbeirat geht es für mich
nicht um Parteipolitik, sondern um sachliche Arbeit, Transparenz und darum, Anliegen aus dem Stadtteil ernsthaft weiterzutragen.
Mehr Konkretes könnt ihr auf meiner Website https://gruene-botschaft.de erfahren, welche neben den Themen zur Ortsbeiratswahl auf viele weitere Informationen rund um Grüne Themen bundes- und weltweit bereitstellt. Ich freue mich auf euren Besuch!
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